BDSM

Fremdbenutzung – Erfahrungsbericht einer Sub

Viele träumen davon, sich einmal von einem Fremden benutzen zu lassen – die volle Kontrolle abzugeben und in die Hände eines komplett Fremden zu geben. Doch die Meisten verwerfen diesen Gedanken schnell wieder. Sie können nicht ohne ihren Partner Spaß haben, ihr Partner befriedigt sie auch so und außerdem – das ist doch pervers!

Aber Fremdbenutzung bedeutet nicht, dass der Partner einen nicht befriedigen kann und man sich woanders den Spaß suchen muss. Es bedeutet, dass vollstes Vertrauen zwischen den Partnern herrscht, sie sich so gut kennen, dass sie alles miteinander kommunizieren und sich jeden Wunsch erfüllen.

Dieser Artikel ist entstanden in Kooperation mit @sir_high_grade und @my.sub.world und beschreibt aus Sicht von Sub Mia ihre ersten Erfahrungen mit Fremdbenutzung. 

BDSM

Auch ich hatte schon lange die Fantasien davon, dass mich mehrere Männer gleichzeitig benutzen und mit mir anstellen, was und wie sie wollen. Dass ich mich von mehreren Männern benutzen, aber auch dominieren lasse. Ich bin devot und erfülle gern diese Rolle, dass ich die Männer um mich herum befriedige und ich auf sie höre. Eine Fantasie von mir ist es, auf einem Spieleabend mit mehreren Männern unterschiedlichen Alters zu dienen und mich von ihnen benutzen zu lassen.

Jedoch würde ich auf der anderen Seite meinen Partner und Herr nie betrügen. Ich bin treu und ehrlich und die Bindung, sowie das Vertrauen sind das Wichtigste für mich.

Mein Herr ist der erste Mensch, dem ich meine Fantasien anvertrauen konnte und auch zum ersten Mal ausleben konnte. Durch ihn habe ich gelernt, was dabei das Wichtigste ist. Es ist das Vertrauen, das Verständnis und die Kommunikation zwischen den Partnern, sowie die Liebe, ihm das zu geben, was er möchte und wonach er sich sehnt.

Meine ersten Erfahrungen waren unter seiner Kontrolle. Erst suchten wir gemeinsam nach anderen Männern, irgendwann suchte er alleine und ich wusste nichts mehr. Das Einzige, was ich wusste war, dass er immer entschied was, wann und wie gemacht wird. Und genau das erregte mich daran am Meisten.

Es macht mich an, dass er so viel Kontrolle über mich und meine Lust hat. Er entscheidet was mit mir passiert und was die anderen Männer machen dürfen. Auch wenn sie mir gegenüber dominant sind, sind sie es nie gegenüber meinem Herrn. Er zeigt, dass ich nur ihm alleine gehöre, auch wenn ich andere Männer befriedige.

BDSM

Allem Anfang wohnt ein Zauber inne...

Am Anfang waren es einfache, kurze Treffen, an denen ich den Mann kurz befriedigen sollte, wie beispielsweise mit einem Blowjob. Doch von Treffen zu Treffen wurde es immer mehr; von einem Mann, bis hin zu mehreren Männern; von Blowjobs bis hin zu Schlaginstrumenten benutzen. Und mein Herr war immer an meiner Seite, hatte alles im Blick und die Situation unter Kontrolle. Mittlerweile werden es mehr Männer, mehr Aufgaben, mehr Schlaginstrumente oder Proben dabei.

Alleine hätte ich diese Fantasien nie ausgelebt. Doch mit meinem Herrn an meiner Seite fühle ich mich sicher. Mir ist es wichtig, dass er immer dabei ist. Wir haben uns das Versprechen gegeben, solche Sachen nie alleine zu machen. Er macht die Regeln und Tabus mit den Männern vorher aus und achtet darauf, dass alles eingehalten wird. Ebenso wichtig ist mir, dass wir ein Codewort haben, welches ich immer benutzen kann und weiß, dass direkt Stopp ist, sowie eines, bei welchem alle wissen, dass es nicht härter zugehen sollte.

Es macht mich an, wenn mich unterschiedliche Männer benutzen – jedes Mal ein anderer. Mein Herr bestimmt alles für mich. Ich weiß weder das Alter, die Größe, noch irgendwelche Vorlieben. Doch was ich weiß ist, dass mein Herr die Männer mit äußerster Vorsicht aussucht. Und genau das macht mich so an. Die Fremdbenutzung allein ist ein wahnsinnig aufregendes Gefühl und gibt mir immer wieder neue Eindrücke.

Es sind wie tausend erste Male.

Aber noch spannender ist es, das unter seiner Kontrolle zu machen und mir meine Position zu verdeutlichen. Es zeigt, dass ich nur Seins bin und alles mache, was er verlangt. Dass es meine Aufgabe ist, meinen Herrn zu befriedigen und wenn es sein Wunsch ist, auch andere Männer glücklich zu machen. Außerdem kann ich so zeigen, dass mein Herr stolz auf seine Sub sein kann und mir macht es Spaß mich vor anderen zu präsentieren und zu zeigen, was ich bereits gelernt habe.

Dom

Zudem hilft es mir weiter herauszufinden, was ich persönlich will und ausleben oder ausprobieren möchte. Ich bekomme jedes Mal neue Erfahrungen und Einblicke, sowie Anregungen, was ich weiter machen oder nicht mehr tun möchte. Zudem ist es eine Art Vertrauensbeweis an uns beide und stärkt unsere Bindung jedes Mal aufs Neue.

Dennoch ist es mir wichtig, dass mein Herr und ich danach viel Aftercare betreiben. Wir bereden alles, nehmen uns in den Arm und tauschen viel Zärtlichkeit aus. Er bringt mich wieder zurück auf den Boden und gibt mir meine sichere, bekannte Umgebung zurück.

Fremdbenutzung gibt es natürlich nicht nur im BDSM-Kontext. Doch besonders da spiegelt es das große Vertrauen zwischen Domina/Dom und Sub wieder. Es zeigt die Unterwürfigkeit, aber auch gleichzeitig die gute Kommunikation beider Partner, welche für eine D/S-Beziehung unabdingbar sind. Es zeigt die Machtverhältnisse und hilft, sexuell weiter zu wachsen und weiter zu lernen. Egal wie alt und erfahren man ist, Fremdbenutzung bringt immer wieder neue Eindrücke. 

Die Autorin Mia, hat nach einigen sexuellen Erlebnissen in und außerhalb von Beziehungen immer mehr gespürt, dass sie ein starkes Verlangen hat, ihre devote Seite stärker auszuleben. Den Anfang hat Mia mit einer online Beziehung zu einem Dom gemacht. Kurz darauf folgte ihr erster Dom im realen Leben. Inzwischen lebt sie in einer festen 24/7 DS Beziehung mit ihrem Dom und Mann.

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