Morning Shower

Morning Shower

Jay stand unter der Dusche und genoss das warme Wasser, welches über seine Haut lief. Es fühlte sich beinahe so an als könnte er endlich einmal wieder durchatmen und besonders nach dem Tag gestern brauchte er diese Art Ruhe ganz dringend.

Er war so abwesend, dass er gar nicht mitbekam, wie die Badezimmertür geöffnet wurde und eine andere Person den Raum betrat. Selbst das Öffnen der Duschkabine hörte er im ersten Moment gar nicht, dafür fuhr er umso heftiger zusammen, als sich zwei starke Arme von hinten um ihn legten. „Sorry, wollte dich nicht erschrecken.“, murmelte Rob gegen seine Schulter. Jay atmete tief durch und strich seinem Freund durch sein bereits nasses Haar. „Hab‘ ich dich geweckt?“ Rob schüttelte den Kopf und gähnte, während Jay beobachtete, wie das Wasser sich in seinem Haar verfing und kleine Perlen bildete, die schlussendlich an seinem Gesicht oder seinem Hals hinab rollten.

Irgendwann hob Rob leicht den Kopf und grinste ihn auf seine übliche leicht arrogante Art und Weise an. „Du schaust so, als hättest du mich zum ersten Mal nackt gesehen.“, bemerkte er belustigt. Jay drehte demonstrativ den Kopf weg und versuchte seinem Freund mit seinem Ellenbogen in die Seite zu stoßen. Rob ließ sich davon allerdings nicht beeindrucken und zog ihn lieber fester gegen seine Brust. „So dankst du es also deinem lieben Freund?“ „Was danken?“, fragte Jay nach, während er das Shampoo von der Ablage nahm und begann Robs Haare mit einer Hand zu waschen. Von seinem Freund bekam er als Dankeschön ein zufriedenes Brummen, ehe er antwortete. „Dass ich extra aufgestanden bin, um mit dir duschen zu gehen.“ „Mein Held.“, gab Jay augenverdrehend zurück, ehe er sich etwas drehte, um seine Haare besser auswaschen zu können. „Nicht so sarkastisch, bitte.“  „Keine Ahnung was du meinst.“ Diesmal versuchte Rob seinen Freund zu erwischen, wurde aber daran gehindert, als Jay seine Hände festhielt.

Rob lehnte sich mit seinem ganzen Gewicht nach vorne und grinste Jay an. „Und jetzt? Willst du mich für immer festhalten?“ „Du hast Glück, dass mir das Risiko für einen Genickbruch hier drin zu groß ist.“ Rob lachte leise und nutzte den Moment, in welchem Jay seinen Griff um seine Handgelenke lockerte, um seine wiederum zu umfassen und ihn gegen die kühle Wand zu drücken. Jay zog zischend seinen Atem ein, als seine Haut die Wand berührte und sah zu seinem Freund hoch. „Ich dachte du wolltest ganz selbstlos mit mir duschen?“, fragte er. „Vielleicht hatte ich nicht ganz uneigennützige Hintergedanken.“, gestand Rob, als er seine Stirn an seine legte.

Jay musterte ihn kurz, ehe er den Kopf schüttelte und diesen etwas zur Seite neigte, um Rob zu küssen. „Das hättest du auch gleich sagen können.“, raunte er gegen seine Lippen, ehe er in seine Unterlippe biss. „Ich merks mir fürs nächste Mal.“, gab Rob zurück und lehnte sich etwas weiter zu ihm nach unten, um ihn in einen leidenschaftlichen Kuss zu verwickeln, während er immer noch seine Hände festhielt.

Seine Zunge wanderte über seine Unterlippe und Jay kam seiner stummen Bitte nach, indem er seinen Mund öffnete und Rob Einlass gewährte. Mit seinem Körper presste er Jays stärker gegen die Wand, die Kälte eben dieser rückte immer mehr in den Hintergrund, durch die immer intensiver werdende Hitze zwischen ihnen. Robs Zunge erforschte seinen Mund und versuchte somit den Kuss zu dominieren. Jay wollte es ihm allerdings nicht so einfach zu machen, auch wenn es ihm schwerfiel, da er dem Kuss am liebsten nur nachgegeben hätte.

Als sie sich kurz darauf voneinander lösten, hatte Jay das Gefühl, als könnte er sein Herz in seinen Ohren schlagen hören. „Dreh dich um.“, raunte Rob ihm zu als er seine Hände frei gab. Ein angenehm warmer Schauer, lief ihm über den Rücken, als er sich herumdrehte. Robs raue Hände wanderten über seinen Rücken und zeichneten auf den Weg nach unten seine Wirbelsäule und seine Muskeln nach. Jay versuchte tief durchzuatmen, was sich etwas schwer gestalte, da sein Körper bereits jetzt auf jede seiner Berührungen reagierte. Als seine Hände seinen Hintern erreichten und diesen massierten, entkam ihm ein kurzes Stöhnen. Rob konnte nichts gegen das Grinsen machen, welches sich auf seine Lippen schlich. Inzwischen reagierte Jays Körper auf ihn so gut, als ob bereits wüsste, was auf ihn zu kam.  Er lehnte sich nach vorn und drückte seine Lippen auf Jays Nacken, ehe er in seine Haut biss. Jay versuchte sich währenddessen so gut es ging an der Wand abzustützen und etwas Halt zu finden, was sich etwas schwer gestaltete, da Rob ihm nicht eine Sekunde Zeit ließ, sich zu fassen. Stattdessen drückte er weiter heiße Küsse auf seine ebenso überhitzte Haut oder biss in sein Schlüsselbein, was Jay wiederum den Kopf zur Seite legen ließ. „Du liebst es, wenn ich dich beiße, richtig?“, raunte er ihm zu. Jay presste seine Lippen zusammen, um sich sein erneutes Stöhnen zu verkneifen, als er seine Zähne erneut auf seiner Haut spürte. Rob grinste zufrieden und bewegte seine Finger, die immer noch an seinem Hintern waren, langsam Richtung seines Anus.

Jay zog scharf die Luft ein, als er bemerkte, wie einer seiner Finger in ihm verschwand. „Entspann dich.“, flüsterte Rob ihm zu. Um ihn etwas abzulenken, ließ er seine freie Hand seinen Oberkörper nach oben wandern, um seine Nippel zu verwöhnen. „Rob.“, stöhnte Jay leise. „Ich weiß, aber ich will dir nicht weh tun, Jay.“ Robs Atem klang selbst etwas unregelmäßig, aber er hatte keine Zeit sich darauf zu konzentrieren, da kurz darauf ein zweiter Finger in ihm verschwand. Robs bewegten sie langsam in ihm und dehnten ihn vorsichtig, während er vorsichtig herum tastete, bis er endlich seine Prostata gefunden hatte.

Jay stöhnte schwer und lehnte seinen Kopf gegen die Wand, während er unbewusst seine Hüfte den Bewegungen von Robs Fingern entgegen bewegte. Der Mann hinter ihm stieß ein Geräusch aus, welches fast wie ein Knurren klang. Jay konnte seine Erektion an seinem Oberschenkel spüren, als Rob seine Finger schneller bewegte. „Rob, bitte.“ „Sicher?“ Jay nickte atemlos. Er hielt es einfach nicht mehr aus und wollte nur noch seinen Partner in sich spüren. „Ganz sicher?“, fragte Rob nochmal nach, während er zeitgleich noch einen Finger dazu nahm. Jays Beine drohten unter ihm nachzugeben. Glücklicherweise legte Rob aber im richtigen Moment seinen Arm um seine Mitte. „G..ganz ..sicher.“, bestätigte er schwer atmend.

Rob drückte ihm einen sanften Kuss an seine Schläfe und legte seine Hände an Jays Hüfte, um ihn etwas nach hinten zu ziehen, sodass er besser in ihn eindringen konnte. Jay stützte währenddessen seine Hände an der Wand ab und versuchte sich zu entspannen, um es Rob und sich selbst etwas einfacher zu machen. Als er seinen Penis an seinem Hintern spürte, schluckte er schwer, beruhigte sich aber schnell wieder, als Rob mit seinen Daumen sanfte Kreise auf seine Hüfte zeichnete.

Als Rob schließlich begann in ihn einzudringen lehnte Jay seinen Kopf gegen die kühle Wand und biss die Zähne kurz zusammen. „Geht’s?“, fragte Rob hinter ihm, als er ihm wieder ein paar sanfte Küsse auf den Hals und seinen Nacken presste. „Ja… ich brauch nur einen Moment.“ Rob nickte und versuchte ihm alle Zeit zu geben, die er brauchte, bevor Jay ihm das Okay gab. Er bewegte seine Hüfte vorsichtig, um zu schauen, ob es wirklich okay war oder Jay doch Schmerzen hatte, allerdings wurde er schnell vom Gegenteil überzeugt. Jay stöhnte erneut als Rob sich in ihm bewegte und dabei jedes Mal seine Prostata streifte. „Fühlt sich das gut an?“, fragte Rob als Jay atemlos seinen Namen stöhnte. Er umfasste seine Hüfte fester und zog ihn enger gegen seine eigene, um noch tiefer in ihn eindringen zu können, was Jay mit einem Schwall kurzer Flüche quittierte.

Rob stützte sein Kinn auf seiner Schulter ab, während er sich schneller bewegte. Jay konnte seinen schweren Atem und sein Stöhnen direkt an seinem Ohr hören. Er selbst war unheimlich hart, traute sich aber nicht selbst anzufassen aus Angst das Gleichgewicht zu verlieren. „Rob.“ „Ja?“, kam es schwer atmend zurück. „Kannst du….oh Gott… kannst du mich..“ er brach ab, als Rob sich immer schneller bewegte. Ihre Geräusche halten von den Wänden der Duschkabine wieder und jagten Jay einen Schauer den Rücken hinunter.  „Kann ich was?“, raunte Rob ihm zu, ehe er in sein Ohr biss. „Mich anfassen…verdammt bitte fass mich an!“ Rob drückte ihm einen schnellen Kuss auf die Wange, ehe er eine Hand an sein Glied legte. „Guter Junge.“, raunte er, was Jay ein weiteres Stöhnen entlockte, mal abgesehen davon, dass es unheimlich guttat, als Robs Hand begann sein Glied zu verwöhnen.

Jay ließ seinen Kopf atemlos hängen und konnte somit jede von Robs Bewegungen sehen, was seine Erregung nur immer weiter auf ihren Höhepunkt vorantrieb. Jay fluchte erneut, hörte aber diesmal auch wie Rob ein Zischen entkam. Seine Hand an seinem Penis bewegte sich immer schneller und während Robs Daumen seine Eichel weiter reizte, sorgten seine schnelleren Stöße dafür, dass er es kaum noch aushielt. „Rob ich.. ich glaube…“ Statt zuzuhören drehte Rob Jays Kopf mit seiner anderen Hand so, dass er seine Lippen auf die seines Partners pressen konnte, während seine Stöße an Rhythmus und aber nicht an Stärke verloren. Rob erstickte sein letztes Stöhnen gegen Jays Lippen, ehe er kam und Jay ihm kurz darauf folgte und ebenfalls zu seinem Orgasmus kam.

Rob lehnte seine Stirn einen Moment gegen Jays Nacken, bevor er sich langsam aufrichtete und sich aus ihm zurückzog. Stattdessen legte er seine Arme wieder, um den anderen Mann und zog ihn gegen seine Brust. „Jetzt bin ich wach.“, murmelte Jay leise. „Ich dachte wir gehen jetzt nochmal eine Runde schlafen?“, scherzte Rob, ehe er ihm einen Kuss aufs Haar drückte. Jay dachte einen Moment nach, bevor er zu Rob auf sah. „Gut eigentlich klingt das wie eine gute Idee.“