Let me take care of you

Let me take care of you

Amber sah immer wieder unruhig auf die Uhr. Dean hätte schon vor einiger Zeit nach Hause kommen müssen, war allerdings immer noch nicht da. Auch ihr Handy konnte sie nicht beruhigen, da auch hier kein Lebenszeichen von ihrem Mann zu verzeichnen war. Im Prinzip war sie schon kurz davor sich anzuziehen und das Haus zu verlassen, um zu der Baustelle zu fahren, auf der er arbeitete und zu sehen, ob er noch lebte, als die Wohnungstür sich vor ihrer Nase öffnete.

„Wow, wo wolltest du denn hin?“, fragte Dean belustigt. Sie sah ungläubig zu ihm hoch und schlug ihm leicht gegen die Brust. „Wie, wo ich hin will? Wo kommst du her? Ich dachte schon du bist von einem Gerüst gestürzt.“ Sie verschränkte die Arme vor der Brust und zog unzufrieden die Augenbrauen zusammen, was Dean müde schmunzeln ließ. Eigentlich fand er es ganz niedlich, wenn sie ihn so ansah. „Naja, ganz falsch liegst du nicht.“, gestand er schließlich und zog sich etwas umständlich seine Jacke aus, wobei ihm Amber sofort ohne Aufforderung half. Inzwischen zeichnete sich ernsthafte Sorge auf ihrem Gesicht ab. „Was ist passiert?“, fragte sie dann, als sie seinen verbundenen Unterarm sah. „Kleiner Arbeitsunfall.“, winkte er ab und strich ihr durchs Haar. „Du brauchst dir wirklich keine Sorgen zu machen.“

Dean ging an ihr vorbei ins Wohnzimmer und ließ sich auf das Sofa fallen. „Du hättest mir wenigstens schreiben können.“, murrte seine Frau, als sie ihm folgte. Er sah noch immer, dass sie sich wirklich ernsthaft Sorgen machte und zog sie mit seinem gesunden Arm auf seinen Schoß, sobald sie nah genug an ihn herantrat. „Ich hatte Kev eigentlich darum geben.“ Amber verdrehte die Augen. „Kev würde seinen eigenen Hintern verlieren, wenn er nicht angewachsen wäre und ausgerechnet dem gibst du die Verantwortung deiner besorgten Frau zu schreiben?“, fragte sie sarkastisch. Er begann zu lachen, ein angenehm raues Lachen, welches wirklich endlich dafür sorgte, dass sie sich etwas entspannte.

Für eine kleine Ewigkeit saßen die beiden einfach nur da und genossen etwas die Stille, bis Dean gähnte und zu ihr sah. „Wollen wir schlafen gehen?“, fragte er. Amber sah auf und musterte ihn kurz, ehe sie ihm mit dem Daumen etwas Dreck aus dem Gesicht wischte. „So wie du aussiehst? Dean, du weißt ich liebe dich, aber du riechst wie eine Baustelle.“ „Ach was?“, gab er dieses Mal sarkastisch zurück. „Duschen wird schlecht gehen mit dem Arm.“ „Dann mache ich eine Badewanne fertig.“ Dean wollte gerade etwas sagen, als Amber, bereits auf halben Weg zum Badezimmer einfach weitersprach. „Und da ich nicht so bin, helfe ich meinem armen verletzten Mann sogar beim Waschen.“

Er sah ihr kurz nach und hob eine Augenbraue, ehe er schließlich wortlos aufstand, um ihr zu folgen. Dieses Angebot konnte er sich immerhin schlecht entgehen lassen.

Als er das Badezimmer betrat, lief das Wasser bereits. Amber stand derweil vor dem Spiegel und band sich die Haare zu einem Knoten nach oben. Ohne wirklich auf ihn zu achten, zog sie sich bereits aus und drehte sich dann zu Dean um. „Zum zuschauen hatte ich dich nicht hergeholt.“, gestand Amber amüsiert, als sie seinen Blick sah. Dean schüttelte den Kopf und schmunzelte. „Was soll ich machen? Ich kann ja schlecht wegsehen, wenn meine Frau so schön ist.“ Sie verdrehte schmunzelnd die Augen und küsste ihn kurz auf die Wange.

„So, bevor du dir noch einen Zacken aus der Krone brichst, beziehungsweise das Wasser kalt wird, sollten wir dich mal ausziehen.“ „Wenn du das sagst. Allerdings weißt du ja, dass jedes meiner Komplimente immer ehrlich gemeint ist.“ „Jaja.“ Amber streckte sich etwas und zog ihm vorsichtig das Shirt über den Kopf. „Ich hab‘ dir nicht weh getan oder?“ Dean schüttelte bloß den Kopf. „Mach dir nicht zu viele Gedanken. Es tut etwas weh, aber irgendwie hätte ich mich heute ohnehin ausziehen müssen. Du sagtest ja bereits, dass du mich so nicht im Bett haben willst.“ Amber, die gerade dabei war, ihm seine Hose auszuziehen, sah bloß zu ihm hoch und lächelte. „Nein, ganz bestimmt nicht.“

Dean sah ihr dabei zu, wie sie seine dreckigen Kleider schließlich mit dem Fuß zur Seite schob und nahm dann seine gesunde Hand, um ihn zur Badewanne hinüberzuziehen. „Setzen Sie sich, mein Herr.“ „Ach jetzt bin ich schon ‚der Herr‘? So wohlhabend bin ich beziehungsweise sind wir gar nicht.“, gab er zurück als er sich langsam, in das warme Wasser sinken ließ, während er darauf achtete, dass sein verbundener Arm nicht nass wurde. Amber legte den Kopf schief, während ein Lächeln ihre Lippen umspielte. „Nein, aber das Alter kommt vielleicht langsam hin.“, scherzte sie, als sie zu ihm in die Wanne stieg und sich rittlings auf seine Oberschenkel setzte. „Hey! So alt bin ich gar nicht.“, protestierte Dean. Um ihn weiter zu ärgern, musterte Amber ihn gespielt nachdenklich, als sie allerdings seinen Gesichtsausdruck sah, küsste sie beschwichtigend seine Stirn.

„Na komm. Es war nur Spaß, also entspann dich.“, murmelte sie gegen seine Lippen, ehe sie diese sanft küsste. Dean atmete tief durch und lehnte sich zurück, bevor er etwas weiter ins Wasser hinab sank. „Augen zu.“, flüsterte Amber gegen sein Ohr. Dean tat was sie ihm gesagt hatte und kurz darauf, hatte er schon den Geruch seines Duschgels in der Nase. „Inzwischen mag ich es wirklich gerne.“, gestand er. Er konnte hören, wie Amber belustigt schnaubte, ehe er ihre Hände auf seinen Schultern spürte. „Dabei hast du damals so protestiert, als ich es ausgesucht habe.“ „Ich bin ja auch kein kleiner Junge mehr.“ Er atmete tief durch, als er spürte, wie sie seine Schultern sanft massierte und lehnte automatisch seinen Kopf weiter zurück. „Das hat auch keiner gesagt.“, hauchte Amber gegen seinen nun freigelegten Hals, ehe sie diesen küsste. Dean spürte, wie ein Schauer über seinen Rücken lief, ließ seine Augen aber geschlossen. Stattdessen konzentrierte er sich lieber auf ihre Hände, die unter dem Wasser über seinen Rücken wanderten. Ihre Fingernägel kratzten dabei leicht über seine Haut, während sich ihr Oberkörper gegen seinen presste.

„Amber?“ „Ja?“, fragte sie unschuldig, als ihre Finger denselben Weg über seine Wirbelsäule wieder hinauf wanderten. „Was wird das, wenn es fertig ist?“ Er wollte gerade ein Auge öffnen, als er schon ihre weiche Hand auf seinen Augen spürte. „Ich hatte gesagt Augen zu, oder?“ Ihre andere Hand strich über seine Brust und seinen Bauch immer weiter nach unten. Sein Atem stockte für einen Moment, allerdings konnte er das zufriedene Lächeln auf Ambers Gesicht nicht sehen. „Ich will meinem Mann nur helfen, seine Verletzung zu vergessen.“, hauchte sie gegen Lippen, ehe er ihre Hand an seinem Glied spürte. „Immerhin hast du heute so hart gearbeitet, oder?“, sie küsste ihn erneut. Ihre weichen Lippen fühlten sich so perfekt gegen seine eigenen an, dass er gar nicht anders konnte, als den Kuss zu erwidern.

Ihr Kuss wurde nur von seinem kurzen Keuchen unterbrochen, als ihre Hand über sein Glied und seine Eichel wanderte. Amber nahm ihre Hand wieder von seinen Augen. „Schön die Augen zu lassen.“, flüsterte sie gegen sein Ohr, ehe sie die Stelle unter diesem küsste. Währenddessen bewegte sie ihre Hand weiter über seinen Penis.

Wäre sein Arm nicht verletzt, hätte er sie vermutlich schon lange enger an sich gezogen, allerdings genoss er den Moment gerade auch unheimlich. Zu spüren, wie sie sich gegen ihn drückte und ihre freie Hand über seinen Körper wanderte, war ein atemberaubendes Gefühl, auch wenn er beinahe befürchtete, dass sie sein rasendes Herz spüren konnte. Ein Stöhnen entkam seinen Lippen, als sie erneut mit ihrem Daumen über seine Eichel strich und leichten Druck ausübte. Dadurch, dass er seine Augen geschlossen hatte, konnte er sich völlig auf ihre Berührungen konzentrieren.

Sein gesunder Arm legte sich um ihre Taille. Amber sagte allerdings nichts dazu, sondern drückte sanfte Küsse auf sein Schlüsselbein und seinen Hals. Sie kannte ihn viel zu gut, um nicht genau zu wissen, was sie tun musste, damit er sich ihr völlig hingab. Sie Bewegungen ihrer Hand wurden etwas schneller, was ihm erneut ein Stöhnen entlockte.

Unbewusst war er im Inbegriff gewesen, seinen anderen Arm auch um sie zu legen, aber wurde von ihr daran gehindert, als sie ihn bestimmend, aber behutsam wieder auf den Wannenrand drückte. „Dean, wir wollen doch nicht, dass dein Verband nass wird, oder?“ Er machte bereits den Mund auf, um etwas zu erwidern, allerdings änderte sie ihren Rhythmus abermals, sodass nur ihr Name seine Lippen verließ. „Fühlt sich das gut an?“ Er brauchte die Augen nicht zu öffnen, um ganz genau zu wissen, dass sie es sichtlich genoss, die Kontrolle über ihn zu haben. Er wusste es ganz genau und nickte, während er sie fester hielt. Ambers Blick wanderte zu seiner Hand an ihrer Taille, deren Finger sich in ihre Haut gruben, wie um zu verhindern, dass sie aufhörte.

Sie hatte nicht unbedingt damit gerechnet, dass sie sich in dieser Rolle so gut gefallen würde, aber sein Gesicht zu sehen und wie er den Kopf in den Nacken legte, wann immer sie mit ihrer Hand seine Eichel berührte, war Belohnung genug für sie. Auch wenn sie vorhin beinahe schon sauer auf ihn geworden war, so wollte sie ihn jetzt nur an sein Ende bringen und dafür sorgen, dass er die Ereignisse des Tages wenigstens etwas vergessen konnte.

Als sie erneut hörte, wie er ihren Namen stöhnte, sah sie zu ihm auf. Sie wusste, wie nah er an seinem Orgasmus war, gerade weil sie die leichten und etwas verzweifelt wirkenden Bewegungen seiner Hüfte sah. Sie vergrub ihr Gesicht an seiner Halsbeuge und küsste die warme Haut unter ihren Lippen, während ihre Hand sich schneller bewegte, immer schneller, bis er schließlich mit einem weiteren Stöhnen kam.

Amber lächelte leicht und drückte ihm einen Kuss auf die Wange. Dean atmete immer noch schwer als er seinen Kopf zur Seite drehte und zu ihr sah. „Und ich dachte wir wollten baden.“ „Haben wir doch.“, schmunzelte sie und sah ihn unschuldig an. Dean schüttelte leicht den Kopf und küsste sie sanft. „Du machst mich wirklich fertig manchmal.“ „Na dann habe ich mein Ziel in vollem Maße erreicht.“ Dean strich ihr vorsichtig ein paar Haare aus dem Gesicht und gähnte dann. „Ich glaube es wird Zeit für Bett.“ Sie nickte, immerhin hatte sie schon damit gerechnet, dass ihr Mann ziemlich geschafft sein würde. Vorsichtig stand sie auf und kletterte aus der Wanne, ehe sie ein Handtuch um sich wickelte und Dean ebenfalls eines reichte. „Darf ich mich eigentlich morgen revanchieren?“ Amber sah über ihre Schulter zu ihm und schmunzelte leicht. „Ja, kannst du. Du könntest abwaschen, wenn ich an der Arbeit bin.“, grinste sie. „Wie romantisch.“, gab er zurück, während er die Augen verdrehte. Sie wusste ganz genau, was er gemeint hatte, aber es war einfach zu unterhaltsam sein Gesicht zu sehen. Sie war erleichtert, dass es ihm offenbar wirklich gut ging. Im Vorbeigehen legte Dean schließlich seine Hand um ihre Hüfte und zog sie mit ins Schlafzimmer, wo er sich mehr oder weniger ins Bett fallen ließ. „Gute Nacht, meine Schöne.“ „Gute Nacht, du Schleimer.“, lachte sie leise, ehe sie sich an ihn kuschelte und die Augen schloss.

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