Ich vermisse dich

Ich vermisse dich

Sarah seufzte und lehnte sich in der Couch zurück. Sie konnte nicht schlafen. Es war inzwischen schon früher Morgen, aber es war schwer für sie in den Schlaf finden zu können. Darren hätte eigentlich am vorrangegangenen Abend nach Hause kommen sollen, allerdings wurde sein Flug verschoben und er war immer noch nicht da. Dabei hatte sie sich eigentlich darüber gefreut, ihn nach seiner zweiwöchigen Geschäftsreise endlich wieder daheim zu haben. Die Wohnung wirkte ohne ihn nämlich viel zu groß.

In naher Zukunft würde sie vermutlich nicht mehr einschlafen, also endschied sie sich dazu aufzustehen und sich einen von Darrens Hoodies aus dem Kleiderschrank zu nehmen. Sein Geruch sorgte wenigstens dafür, dass sie sich nicht ganz so einsam fühlte, wie es bis eben noch der Fall gewesen war. Leise ging sie noch einmal in die Küche, um sich ein Glas Wasser zu holen, ehe sie dieses auf ihrem Nachttisch abstellte und sich in ihr gemeinsames Bett fallen ließ. Aus der Nachtischschublade angelte sie sich ihre Kopfhörer und setzte diese auf, nachdem sie sie mit ihrem Handy verbunden hatte. Vielleicht würde etwas Musik es ja schaffen sie abzulenken.

Sarah kuschelte sich in den Hoodie und atmete tief durch. Darrens Geruch in der Nase zu haben, entspannte sie wenigstens etwas und die Musik, die nun an ihre Ohren drang, würde hoffentlich den Rest erledigen. Sie ließ die Playlist laufen, die ihr Freund irgendwann einmal für sie gemacht hatte und lächelte als sie sich daran zurückerinnerte, wie sie sich zu einem der Songs das erste Mal geküsst hatten. Es war etwas Klischee, das wusste sie auch, aber was war schon dabei?

Während sie Musik hörte, kam ihr irgendwann eine Idee. Sie öffnete die Nachrichten, die sie mit Darren geschrieben hatte. Hey, was machst du?, schrieb sie ihm. Innerhalb von einer Minute bekam sie eine Antwort. Nicht viel. Wäre lieber schon daheim, wenn ich ehrlich bin, dahinter stand ein Emoji, welches die Augen verdrehte. Sie schmunzelte und biss sich kurz auf die Unterlippe, ehe sie ihm antwortete. Ich hätte dich auch gern hier. Dein Hoodie ist leider nicht du. Auf seine Antwort musste sie dieses Mal einen Moment länger warten. Warst du schon wieder an meinem Kleiderschrank? Welchen haben wir denn dieses Mal an? Sie wusste, dass er ihr nicht wirklich dafür böse war, immerhin lief Sarah daheim vermutlich mehr in Sachen von Darren herum als in ihren eigenen. Am Anfang ihrer Beziehung, hatte er noch versucht ihr das auszutreiben allerdings irgendwann aufgegeben, weil Sarah deutlich den längeren Atem hatte.

Anstatt auf seine Nachricht zu antworten, machte sie einfach schnell ein Selfie, welches sie ihm schickte. Während sie auf seine Antwort wartete, sprang sie innerhalb ihrer Playlist von Song zu Song, bis sie etwas angenehm Langsames gefunden hatte. Im Messenger wurde bereits angezeigt, dass Darren ihr eine Nachricht schrieb und sie starrte neugierig auf das Display ihres Handys, gespannt was wohl der Inhalt der Nachricht sein würde.

Jetzt bereue ich es wirklich, nicht Zuhause zu sein, schrieb er. Sie lächelte und schrieb zurück: Wieso denn? Kurz darauf bekam sie schon ihre Antwort, welche ihr Herz automatisch etwas schneller schlagen ließ. Weil ich dir dann diesen blöden Hoodie ausziehen könnte. Damit hatte sie nicht unbedingt gerechnet.  Sie biss sich auf die Unterlippe und überlegte einen Moment, bis sie ihm zurückschrieb. Gefällt er dir etwa nicht an mir? Wieder musste sie einen Moment warten, der sich dieses Mal allerdings wie mehrere Jahre anfühlte.

Doch, das tut er, aber ich weiß, dass mir das unter dem Hoodie noch viel besser gefällt. Und wenn ich daheim wäre, hätte ich dir das auch schon längst gezeigt. Sie atmete tief durch und tippte ihre Antwort, während ihre eine Hand bereits auf Wanderschaft ging und sich unter den Stoff ihrer Kleidung schob. Ihre eigene Hand fühlte sich etwas zu kalt auf ihrer erhitzten Haut an, aber als sie sich vorstellte, dass es eigentlich Darren wäre, der sie berührte, war der Temperaturunterschied schnell vergessen.

Wie denn?, schrieb sie ihm schließlich zurück. Eine kleine Ewigkeit verging erneut, in welcher ihre Hand auf ihrer Haut, langsam über ihren Bauch nach oben schlich. Sie hatte ihre Augen halb geschlossen, um sich besser ihrer Vorstellung hingeben zu können und sein Geruch, der an seiner Kleidung hing, half ihr dabei unheimlich.

Einen Moment später leuchtete ihr Handydisplay wieder auf. Zuallererst würde ich diesen lästigen Hoodie loswerden. Ich würde anfangen deinen Hals zu küssen und mich immer weiter nach Unten vorarbeiten. Währenddessen würden meine Hände anfangen deine Brüste sanft zu massieren. Sarah schluckte schwer, als sie die Nachricht las. Ihre Hand wanderte automatisch zu ihrer Brust und ahmte seine Berührungen nach. Auch wenn es nicht ganz dasselbe war, fühlt es sich immer noch unheimlich gut an, besonders wenn sie sich vorstellte, dass Darren derjenige war, der sie berührte. Und weiter?, schrieb sie schließlich.

Meine Lippen würden immer weiter über deinen Körper wandern. Ich würde jeden Zentimeter deiner Haut mit meinen Lippen berühren und immer tiefer wandern. Ich wüsste ganz genau, was du eigentlich von mir willst, aber so schnell würdest du es von mir nicht kriegen. Sie atmete tief durch. Ihre Hand war schon beinahe unter ihrer Hose, aber sie war so in ihre Vorstellung vertieft, dass es ihr unmöglich war, sich selbst anzufassen, solange er es quasi auch nicht tat. Darren, bitte, schrieb sie ihm schließlich zurück.

Bitte? Vermisst du mich so sehr? Sie sah beinahe schon frustriert, auf das erhellte Display. Hatte er bis jetzt nur eine Ahnung gehabt, was genau sie tat, wusste er es jetzt zu einhundert Prozent. Ja, schrieb sie ihm deswegen nur. Kurz darauf klingelte ihr Handy. Sie fuhr beinahe zusammen, nahm den Anruf aber entgegen und legte es an ihr Ohr. „Ich hab‘ gehört du brauchst Hilfe?“ „Sag‘ das nicht so.“, murmelte sie. Sie hörte ihn am anderen Ende der Leitung leise lachen. „Entschuldige, Baby. Ich verspreche dir, ich mache es wieder gut.“, raunte er ihr durch den Hörer zu. „Okay.“, ihre Stimme klang etwas zu leise für ihren Geschmack, aber das kümmerte sie gerade überhaupt nicht. „Stell dir vor, ich würde meine Hand langsam unter deine Hose schieben. Du wolltest schon die ganze Zeit, dass ich dich endlich dort berühre, oder?“

Sarah entwich ein erleichtertes Seufzen, als sie sich endlich anfassen durfte. Sie wäre sonst vermutlich bald wahnsinnig geworden. Ihre Finger fanden ihre Klitoris und begannen sie in einer kreisförmigen Bewegung zu berühren. „Ich kann dich nicht hören, Sarah.“ Sie atmete tief durch und nickte erst, bis ihr einfiel, dass er sie gar nicht sehen konnte. „Ja.“, brachte sie etwas atemlos hervor. „Gutes Mädchen. Stell dir vor, wie ich mit zwei Fingern in dich eindringen würde.“ Sie stöhnte leise seinen Namen, tat aber, was er ihr gesagt hatte und ließ ihre Hand seine Bewegungen nachahmen. Am anderen Ende des Telefonats hörte sie leise Geräusche, aber sie war zu beschäftigt, um sich wirklich darauf konzentrieren zu können, was es genau war.

„Ich würde meine Finger immer weiter in dir bewegen, spüren wie gut du dich anfühlst und wie sehr du mich willst. Du würdest dich währenddessen vor Lust unter mir winden und mich wieder und wieder darum bitten, dir endlich zu geben, was du eigentlich willst.“, fuhr Darren fort. Sarah stöhnte erneut und legte den Kopf in den Nacken. In ihrer Vorstellung war alles so lebendig. Sie hatte ihn ganz genau vor Augen und gerade das, war so unheimlich anziehend und sexy. „Ja, bitte Darren.“, hauchte sie, während ihre Finger sich weiterbewegten.

Sie hörte Darrens schweres Atmen am anderen Ende des Telefonats, ehe er wieder begann zu sprechen. „Stell dir vor, wie ich deine Beine spreize und schließlich ganz langsam in dich eindringe. Du fühlst dich so gut um mich herum an und willst am liebsten, dass ich dir sofort das gebe, was du so dringend willst.“ Ihre Finger bewegten sich automatisch schneller. Sie wollte ihn am liebsten jetzt sofort hier haben, aber es war nicht zu ändern. Stattdessen ließ sie sich vollkommen auf die Vorstellung ein und begann ihre Hand in seinem Rhythmus zu bewegen. Trotz der Tatsache, dass es nicht dasselbe war, fühlte es sich immer noch verdammt gut an und sie hätte schwören können, dass sie von Darren ebenfalls ein Stöhnen gehört hatte. Zu wissen, dass er vermutlich genau das Gleiche tat wie sie, sorgte nur dafür, dass es umso heißer wurde.

„Wie fühlt sich das an, Baby?“, fragte er atemlos. Sie bekam keinen klaren Satz über die Lippen. Stattdessen wurden ihre Bewegungen etwas schneller. Sie wusste, wie nah sie ihrem Ende inzwischen war. Sie konnte bereits fühlen, wie sich der Druck in ihrem Unterleib aufbaute und ihre Muskeln sich zusammenzogen. „Du machst das so gut.“, lobte Darren sie, während er selbst schwer atmete. „Darren ich…“ „Ich weiß, ich auch.“, stöhnte er.

Sarah spürte, wie ihr Orgasmus, auf die zurollte. Sie konnte es unmöglich noch eine Sekunde länger zurückhalten. Ihr Beine fühlten sich bereits an wie Butter und ihre Hüfte bewegte sich gierig ihrer Hand entgegen. In ihrer Vorstellung sah sie Darren über ihr, sie sah, wie sehr er es genoss sie zu berühren und ihr auf dieser Art und Weise nahe zu sein. Diese Bilder zusammen mit seiner Stimme und seinem Geruch, der sie umgab, sorgten schließlich dafür, dass sie endlich ihr Ende fand. Sie stöhnte leise seinen Namen, als mehrere Wellen purer Lust über sie kamen.

Am anderen Ende des Telefonats wurde es kurz still. Sie konnte irgendwo etwas rascheln hören, ehe Darren sich wieder zu Wort meldete. „Ich kann es kaum erwarten wieder nach Hause zu kommen.“

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