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BDSM: Das steckt hinter Bondage & Co.


Spätestens seit Fifty Shades of Grey ist BDSM in aller Munde. Wer denkt, dass diese erotische Spielart mit ein paar Peitschenhieben erklärt ist, der irrt. BDSM ist ein weites Feld – wir erkunden es hier Schritt für Schritt. Wer bei künftigen Diskussionen um Christian Grey & Co. mitreden will oder selbst neugierig auf das Spiel mit der Macht ist, sollte unbedingt weiterlesen.

Was ist BDSM?

Um zu wissen, was sich hinter dem Begriff verbirgt, sollte zunächst klar sein, wofür das Akronym BDSM steht. Es setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der englischen Bezeichnungen „Bondage & Discipline (Fesselung und Disziplinierung), Dominance & Submission (Beherrschung und Unterwerfung), Sadism & Masochism (Sadismus und Masochismus)“ zusammen und fasst eine Gruppe vielgestaltiger sexueller Vorlieben und Identitäten zusammen. Unbedingt gehören für die Beteiligten drei Eigenschaften dazu: "safe, sane and consensual", das heißt sicher, bei klarem Verstand und einvernehmlich.

Welche Rollen gibt es beim BDSM?

Beim BDSM begeben sich die Beteiligten freiwillig und zum Lustgewinn aus ihrer Gleichberechtigung in ein Machtgefälle. Der devote (unterwürfige) Partner, auch Sub oder Bottom genannt, gibt einen bestimmten Teil seiner Selbstbestimmung auf und übergibt sie dem dominanten (bestimmenden) Partner, Dom oder Top genannt. Der Sub wird in einem zuvor festgelegten Rahmen gefesselt oder gedemütigt, aber auch verwöhnt und liebkost. Der Reiz für den Sub liegt in der Hilflosigkeit, dem Ausgeliefertsein und dem Erzogenwerden. Der Dom findet den Reiz und die Erregung in der Kontrolle, der Macht über den Sub.

Die meisten BDSMler finden sich in einer der beiden Rollen wieder. Es gibt aber auch einige, die zwischen aktivem und passivem Part wechseln: sogenannte Switch oder Switcher

Menschen, die keine BDSM-Neigungen haben, werden in der Szene als Vanillas bezeichnet. Vanille ist die beliebteste und weltweit verbreitetste Eissorte und gilt als gewöhnlich. “Gewöhnlicher” Sex  ist demnach Vanillasex.

 

Was ist eine Session?

BDSM-Praktiken finden meistes im Rahmen einer festen Zeitspanne statt, welche man als Spiel oder Session bezeichnet. Innerhalb einer Session kann Geschlechtsverkehr in jedweder Form vorkommen – muss aber nicht.

Wichtig: BDSM ist nicht immer alles auf einmal, es ist vielfältig. So bedeutet Dominanz nicht gleich Sadismus und auch der Lustschmerz ist nicht jedermanns Sache und kommt in vielen Sessions gar nicht vor. Und wusstet Ihr, dass Bondage nicht unbedingt nur zur Fixierung des Sub gedacht ist, sondern auch aus rein ästhetischen Gründen praktiziert wird?

Tipps für den Einstieg

Als BDSM-Neuling solltest Du langsam anfangen und Dich stetig steigern. Du brauchst nicht gleich ein ganzes Spielzimmer einrichten, um in den Genuss von erregenden Spielen mit Machtgefälle zu kommen. Auch wenn „learning by doing“ bei vielen sexuellen Praktiken wohl das Beste ist, solltest Du Dich im Hinblick auf BDSM-Abenteuer etwas informieren – zu allererst zum Thema Sicherheit und Vertrauen. In der OH MY! FANTASY Bondage Light Box haben wir für Dich ein genaues Szenario entwickelt, wie ihr euch ganz langsam der Welt des konsens-getriebenen Bondage annähern könnt.

Interessieren Dich lustvolle Klapse? Dann wird Dich unsere Spanking Date Box interessieren, der Inspirationen für Stellungen für Einsteiger und erfahrenere Spanker gibt.

Die wichtigsten Abkürzungen und Begriffe der Szene gibt es außerdem in unserem BDSM-Lexikon.

Wer? Wie? Wo? – BDSM in Zahlen

Die Schätzungen über den Anteil von BDSM-Vorlieben in der Bevölkerung reichen von etwa 5 bis 25 Prozent. Laut einer weltweiten Befragung aus dem Jahr 2005 (“Durex Global Sex Survey 2005”), verwendeten rund 20 % der Befragten bereits einmal Masken, Augenbinden oder sonstige Bondage-Utensilien. 5% (Deutschland 4%) bekannten sich ausdrücklich zu sadomachistischen Spielarten

Die Lust an Machtspielen, also BDSM, wird quer durch die Gesellschaft praktiziert, scheint aber eher besser verdienende Personen anzutörnen. Die meisten Mitglieder sadomasochistischer Clubs gehören der oberen Mittelschicht an, verfügen über eine gute Schulbildung, sind kultiviert, sozial gut integriert, beruflich erfolgreich, zuverlässig, emotional und seelisch stabil. 

Allgemein ist Masochismus (also der passive Part) offenbar beliebter ist als Sadismus (aktiver Part). Verschiedenen Befragungen zufolge gibt es etwa viermal so viele BDSM-Fans, die den unterwürfen Part bevorzugen. Meistens sind es Frauen. Womöglich dienst er ihnen als Ventil, um den Druck der Verantwortung abzulassen und endlich auch mal Schwäche zeigen zu dürfen.


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