🔥 LAUNCH: EDGING SEXPERIENCE

Slow World, Slow Sex (2) – Entschleunigung im Geiste


Isabel und Tom schreiben auf ihrem Blog offenerzweier über ihre offene Beziehung. In einem Sexperiment haben sie die OH MY! FANTASY Liebesbox Slow Sex getestet! Sie beschreiben hier ganz persönlich, intim und offen, wie sie die Erfahrung mit der Paar-Fantasie Slow Sex erlebt haben. Der folgende Text ist aus der Perspektive von Tom geschrieben, den Text von Isabel findest du hier.

Slow Sex Erfahrung Tom

„Slow“ das sagt schon sehr viel! Das Wort steht im Gegensatz von so vielen anderen Dingen, im Alltag von vielen Menschen. Arbeit, Familie oder Freunde - die Zeit der Menschen ist häufig sehr durchgetaktet. Organisation ist alles, damit man nicht den Überblick verliert und die Dinge, die wichtig sind, erledigt bekommt. Bei so vielen Themen, die einen beschäftigen, bleibt oft nicht viel Zeit, um mal inne zu halten und sich mit sich selbst, oder aber auch mit seinem Partner zu beschäftigen - ganz in Ruhe halt.

Slow Sex, was bedeutet das eigentlich? Bei all dem Stress, der uns im Alltag begegnet, versuchen wahrscheinlich viele Paare ihr Sexleben irgendwo "zwischenzuschieben“. Arbeit, Kinder und andere Verpflichtungen - es bleibt wenig Zeit, in Ruhe für sich selbst und den Partner da zu sein. Oft kann man vielleicht gerade mal einen „Quickie“ einschieben und dann heißt es „weiter geht´s!“ Dabei sollte es doch darum gehen, sich bewusst zu begegnen und mal wieder die Zeit anzuhalten.

Ich schaffe es halbwegs, regelmäßig zu meditieren. Es ist ein Date mit mir selbst. Es ist Zeit, die ich mir schenke. Zeit, in der es nur um mich geht und in der ich mich ausschließlich mit mir selber beschäftige. Ich denke Slow Sex ist gar nicht so weit entfernt von der Meditation. Es geht im Kern ebenfalls darum, sich als Paar bewusst Zeit für das Liebesspiel zu nehmen, sich ohne Ablenkungen zu begegnen. Hier ist das Stichwort "Achtsamkeit"! Alles was zu Ablenkungen führen könnte muss aus - Handys, Fernseher, Computer usw.

Wenn ich meditieren möchte, schaffe ich mir eine entsprechende Umgebung dafür. Das Handy wechselt in den „Lautlos Modus“. Ich schließe die Fenster und die Zimmertür, so dass es so leise wie möglich ist. Gegebenenfalls versuche ich das Zimmer etwas abzudunkeln und ich zünde meine Meditationskerze an. Genau solche Vorbereitungen können aus meiner Sicht auch für den Slow Sex mit dem Partner hilfreich sein. Eine Umgebung zu schaffen, in der größtenteils Ruhe herrscht und man sich vollkommen auf seinen eigenen Körper und den des Partners konzentrieren kann.

Es geht aus meiner Sicht darum, den Moment zu genießen und sich voll auf diesen zu konzentrieren. Ich finde das manchmal gar nicht so einfach, denn die Herausforderung ist für mich die gleiche wie beim Meditieren. Es geht darum, all die störenden Gedanken aus dem Kopf zu bekommen und sich wirklich vollkommen dem Moment hinzugeben. Ich persönlich muss in einen Moment eintauchen können. Mich können schon Kleinigkeiten vom Geschehen ablenken, und wenn es kalte Füße sind. Überhaupt sollte beim Slow Sex die Raumtemperatur stimmen.

Auch du, Isabel und ich tun uns des Öfteren alles andere als leicht damit, uns bewusst Zeit für einander zu nehmen. Ich denke, viele Paare mit kleinen Kindern wissen was ich meine. Oft nutzt man auf die Schnelle die Zeit, wenn die Kleinen schlafen, oder aber vertieft mit etwas beschäftigt sind. Wir haben neulich Mittag diese Zeit genutzt, als unsere Kleine bei deinen Eltern war. Wir trotzten auch dem Umstand, dass wir beide eigentlich „Morgenmenschen“ sind. Du und ich, wir mögen beide den Sex am Morgen, doch nun nutzen wir die Gelegenheit, um uns in Ruhe zu begegnen und eine sinnliche Mittagspause miteinander zu genießen.

Es gibt dazu auch einen Hintergrund. Seit Kurzem schreibst du für ein Startup erotische Fantasien. Gerade hast du angeboten, eine Box auszuprobieren und deine/ unserer Erfahrungen in Sachen Slow Sex niederzuschreiben. Auch Zubehör ist dabei: Ein „Nippel Play Gel“ welches man über ein Roll-On auf die Brustwarzen aufträgt, sowie ein Massagegel.

Ich hole dich aus der Dusche und wir knutschen eine Ewigkeit in unserem hellen Wohnzimmer. Auf der großen Schlafcouch streicheln wir uns. Wir erkunden unsere Körper mit den Händen. Zunächst benutzt du das Nippel Gel an mir. Nach meinem Empfinden stimuliert weniger das Gel selber, als dieser leicht kühle Roll-On, den man über die Brustwarze kreisen lässt. Auch das Massagegel wenden wir an. Es riecht nach Kokosnuss und stimuliert die Sinne.

Wir streicheln uns, verwöhnen uns auch mit dem Mund. Wir versuchen uns Zeit zu nehmen und es wirklich langsam angehen zu lassen. Ich persönlich bin ein absoluter Bewegungsmensch. Ich mag es, mich auszutoben und das eben auch beim Sex. Langsame Bewegungen gehen eigentlich gegen meine Natur, doch ich reiße mich zusammen. Es ist nicht ganz einfach, wenn man eigentlich leidenschaftlich über den anderen herfallen will.

Ich bin über dir, wir genießen die sehr intensive Körpernähe zueinander. Dabei dringe ich aber noch nicht in dich ein, nur unsere Körper reiben sich aneinander. Wir tauschen intensive Küsse aus und unsere Hände scheinen ununterbrochen auf Wanderschaft zu sein. Immer wieder sind wir kurz davor voll und ganz miteinander zu verschmelzen, doch wir zögern es immer wieder hinaus und spielen damit. Ich für meinen Teil vergesse alles um mich herum, ich genieße deine Küsse, deine Hände und deinen heißen Schoß. Ich spüre, wie ich erst ganz wenig und dann Stück für Stück, immer weiter in dich eindringe. Wir bewegen uns dabei nicht viel. Wir genießen es, uns zu fühlen. Es fühlt sich intensiv an. Ich fange langsam an, mich etwas in dir zu bewegen. Immer wieder unterbreche ich und halte inne. Nun wechseln sich Slow Sex und schneller werdende Bewegungen ab…

Wir sind einfach beide sehr leidenschaftliche Menschen. Wir mögen es, das Feuer des Anderen zu spüren. Ich denke, dass wir nicht so sehr die Typen sind, die sich „stundenlang“ mit einer Feder streicheln, bis es einer oder beide nicht mehr aushalten. Dafür steckt in uns nicht genügend Disziplin. Es bleibt also die Frage, was ist Slow Sex? Für mich hat das nicht unbedingt etwas damit zu tun, dass alle Bewegungen bedächtig sind. Es geht vor allem darum, dass man sich zusammen bewusst Zeit für Zweisamkeit, für Sex nimmt. Beide sollten den Kopf abschalten, den Alltag aussperren und sich mal wieder bewusst wahrnehmen.

Es spielt dann auch nicht die größte Rolle, wieviel Zeit man sich genau nimmt. Wichtig ist nur, dass man den Augenblick zusammen genießen kann. Nicht einfach nur „Sex and go“!

Mit dem Beschleunigen und Verlangsamen unseres Liebesspiels fange ich an, dich genau zu beobachten. Wir schauen uns tief in die Augen und ich kann deine Lust darin erkennen. Meine Hände fahren über deine weiche Haut. Sie fühlt sich unglaublich gut an. Es elektrisiert mich und deine Berührungen machen mich ganz verrückt. Immer wieder spielst du an meinen Brustwarzen, was mich immer mehr erregt. Ich küsse dich immer wieder und knabbere an deinen Brustwarzen. Ich merke, wie es dich erregt und ich fahre mit meinen Lippen an deinem Hals entlang. Ich genieße diesen wunderbaren Geruch von dir. Meine Bewegungen werden nach einer Weile immer schneller, ohne dass ich es weiter kontrollieren kann. Ich genieße das Gefühl in dir zu sein. Du fühlst dich so unfassbar gut an. Unser Spiel zwischen schnell und langsam findet ein Ende, als sich unsere Lust entlädt, doch wir hören nicht auf uns zu berühren, zu genießen und uns wahrzunehmen.

Mehr Texte von Isabel und Tom auf ihrer Webseite oder auf Instagram.


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