Yoni Ei - mehr als ein Beckenboden-Training

Yoni Ei - mehr als ein Beckenboden-Training

Was sind eigentlich Yoni Eier und wozu sind sie gut?

Yoni Eier erleben gerade einen trendigen Aufwind. Viele wissen dabei gar nicht, dass das Verwenden dieser Eier aus Stein schon viele tausend Jahre alt ist und von Frauen in der Zeit des Taoismus rituell praktiziert wurde.

Aber der Reihe nach. Was genau sind denn jetzt Yoni Eier? Das Wort „Yoni“ ist Sanskrit (mehr zu Tantra gibt es hier) und steht für die weiblichen Geschlechtsorgane Vulva, Vagina und Gebärmutter. Ein Yoni Ei ist demnach ein kleines Ei aus Stein, das frau vaginal einführt, um damit bestimmte Übungen zu machen. Doch es geht dabei um weit mehr als bloßes Beckenboden-Training.

Die gezielte Verwendung von Yoni Eiern bewirkt, dass frau mehr Libido verspürt, ein größeres Lustempfinden durch einen sensibilisierten Vaginalkanal hat und dadurch auch intensivere Orgasmen erlebt. Diese erhöhte vaginale Empfindsamkeit machen genau die tieferen vaginalen und G-Punkt-Orgasmen möglich, die über die klitorale Stimulation hinausgehen und mit einem völlig anderen Lustempfinden einhergehen.

Welche verschiedenen Eier gibt es?

Es gibt Eier aus vielen verschiedenen Materialien, zum Beispiel Jade, Jaspis, Obsidian, Rosenquarz oder auch Bergkristall. Jade werden zum Beispiel positive Heileigenschaften für die weibliche Sexualanatomie zugeschrieben und Obsidian eignet sich gut für die tiefergehende Arbeit mit Emotionen. Generell sollte man unbedingt darauf achten, einen Stein zu wählen, der nicht bruchanfällig ist und dessen Oberfläche eine hohe Dichte aufweist, also nicht porös ist, damit sich keine Keime einnisten können. Billig zu kaufen ist hier keine gute Idee, denn es kursieren viele falsche oder auch geklebte Steine zu günstigen Preisen im Internet, aber für die vaginale Anwendung ist höchste Qualität ein unbedingtes Muss. Darum sollte frau dringend auf die Herkunft des Eis schauen und darauf achten, dass es zum Beispiel aus einer zertifizierten Mine stammt.

Gibt es verschiedene Größen?

Yoni-Eier findet man im Allgemeinen in drei verschiedenen Größen: S, M und L. Dabei ist wichtig zu wissen, dass ein Ei in Größe L leichter zu halten ist, sodass es bei einem schwach ausgebildeten Beckenboden besonders gut geeignet ist. Ein Ei der Größe S ist demnach eher für fortgeschrittene Anwenderinnen mit sehr ausgeprägter Beckenbodenmuskulatur. Doch beides ist eher selten der Fall. Für die allermeisten Frauen ist ein Ei der Größe M ideal, zum Beispiel auch nach einer Schwangerschaft. Auch Frauen, die noch keinen penetrativen Geschlechtsverkehr hatten, können ein mittelgroßes Ei problemlos verwenden.

Manche Eier sind längs oder seitlich gebohrt und manche nicht. Was ist der Unterschied zu nicht gebohrten Eiern?

Dass manche Eier ein Bohrloch haben, liegt an der großen Besonderheit von Yoni Eiern und dem, was sie von anderen Beckenbodentrainingstools, wie zum Beispiel Liebeskugeln, unterscheidet. Die Eier können nicht einfach nur eingeführt und getragen werden, sondern man kann sie auf einen Faden auffädeln und mit Hilfe dieses Fadens, der wie eine Art Rückholbändchen funktioniert, Widerstandsübungen machen, indem man sanft an dem Bändchen zieht, während man die Muskulatur anspannt.

Yoni Ei Einführungs Guide

Viel mehr als Beckenboden

Wichtig ist aber vor allem, dass die Eier nicht zum Tragen allein sind, sondern am effektivsten wirken, wenn man gezielt damit übt, denn so wird nicht nur der Beckenboden trainiert, sondern auch die Muskeln, die sich um den Vaginalkanal herum befinden. Genau das ist der Clue, wenn man die eigene vaginale Empfindsamkeit und Orgasmusfähigkeit auf ein völlig neues Level bringen will. Denn eine gut durchblutete Genitalanatomie mit einem gesunden Muskeltonus sind das A und O für eine ausgeprägte Libido mit größerem Lustempfinden. Ein Organ, das nicht viel fühlt, kann nunmal nicht viel fühlen. Und die Yoni ist ein Fühlorgan, das eigentlich zu großem Lustempfinden in der Lage ist!

Außerdem können achtsame Übungen, verbunden mit Atemtechniken, Bewegung und Tönen, dabei unterstützen, Heilprozesse, die von körperlichen oder emotionalen Schmerzen begleitet sind, zu beschleunigen und nachhaltig abzuschließen.

Wie genau übt man?

Bei einer Yoni-Ei-Übung wird das Ei vaginal eingeführt, um dann gezielt verschiedene Muskelbereiche mit der eigenen Aufmerksamkeit anzusteuern und zu kontrahieren. Ein Beispiel, das man auch ohne Ei durchführen kann, ist sich die rechte und die linke Seite des Vaginalkanals vorzustellen und einmal nur isoliert eine der beiden Seiten anzuspannen, ohne dabei auch die andere Seite anzuspannen. Was am Anfang vielleicht noch jenseits der eigenen Möglichkeiten erscheint, wird mit einer regelmäßigen Yoni Ei-Praxis nicht nur normal, sondern mühelos und selbstverständlich.

Es lohnt sich also, ein eigenes Yoni Ei im persönlichen Toolkit zu haben und die Übungen damit zur Gewohnheit werden zu lassen. Denn all diese freudigen Nebenwirkungen lassen auf sich warten:

  • mehr vaginale Empfindsamkeit
  • mehr Körperbewusstsein
  • mehr Spaß am Sex durch erhöhtes Lustempfinden
  • mehr und bessere Orgasmen
  • mehr sexuelles Verlangen
  • mehr Energie und Lebendigkeit

 Und noch besser: Negative Nebenwirkungen gibt es keine!

Dieser Artikel ist in Kooperation mit Jenny von Hallo Yoni entstanden. 

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