Spanking: Was ist das genau? Tipps für Einsteiger

Spanking: Was ist das genau? Tipps für Einsteiger

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Beim Spanking handelt es sich um eine Praktik aus dem BDSM-Bereich, bei der eine unterwürfige Rolle „Sub“ von einem dominanten Gegenpart „Dom“ in einer geeigneten Position Schläge zur erotischen Stimulation empfängt. Das Akronym BDSM steht für Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochism.

Spanking bietet eine unerschöpfliche Bandbreite an Intensitäten, Techniken und Möglichkeiten, weshalb es schon lange nicht mehr nur bei Fans der härteren Spielarten beliebt ist. Dennoch sollte man sich wie bei allen schmerzvollen BDSM-Praktiken auch an Spanking langsam herantasten und die Intensität langsam steigern. Lernt in unserem Spanking Date Guide, wie ihr euch dieser Erfahrung sicher nähert und zu einem errengenden Erlebnis macht.

Schläge und Erregung? Wie geht das denn?

Schmerz und sexuelle Erregung können nah beieinander liegen, denn bei beiden handelt es sich rudimentär betrachtet um Signale, die unser Körper als Reaktion auf eine Stimulation an das Gehirn sendet.

Wendet man Schlagtechniken im richtigen Rhythmus und mit der richtigen Intensität an, kann der durch die Schläge verursachte Schmerz zu einer Ausschüttung von Glückshormonen wie Endorphinen und Adrenalin führen, welche die sexuelle Lust enorm steigern können. Dieser Effekt wird noch verstärkt durch den psychischen Aspekt des Machtverhältnisses, welches das Spiel mit der körperlichen Züchtigung zwischen euch herstellt.

Ohne Einvernehmlichkeit und Sicherheit kein Spiel

Es geht also um das Spiel mit Machtdynamiken und liebevollen Schlägen. Beim Spanking spielt ihr ein Rollenspiel, bei dem Vertrauen und Konsens die Grundlage bilden: Die unterwürfige Rolle, „Sub“, gibt die Kontrolle für einen festgelegten Zeitraum in einem gemeinsam festgelegten Rahmen an den dominanten Gegenpart, „Dom“, ab.

Sicherheit

Spanking bedeutet, dass mit Druck auf den Körper eingewirkt wird und beinhaltet daher ein paar Tücken. Anbei findet ihr einen Auszug aus den Sicherheitshinweisen unserer Spanking Date Box. Ihr solltet diese aufmerksam durchlesen und studieren, welche Stellen mit welcher Intensität getroffen werden dürfen und welche nicht, bevor ihr ins Spiel einsteigt.

Körperliche Gesundheit

Grundsätzlich gilt: Klärt eventuelle gesundheitliche Probleme oder Krankheiten unbedingt vorher ab. Denn Menschen mit Blut- oder Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes können schon auf leichte Schläge extrem empfindlich reagieren und unter längeren Abheilungszeiten leiden. Daneben gibt es weitere Faktoren, die Schmerzempfindlichkeit, die Bildung von Hämatomen oder sonstige Verletzlichkeit der Haut beeinflussen können. Dazu gehören Hormonbehandlungen, Blutdruckmedikamente, Menstruation, Eisenmangel und Ähnliches. Auch diese gilt es einzubeziehen und Intensität des Spiels gegebenenfalls anzupassen oder sogar auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.

Anatomie-Crashkurs

Wenn wir an Spanking denken, dann meist an Schläge auf Gesäß und Oberschenkel. Tatsächlich eignen sich diese aufgrund des dichten, federnden Gewebes gut zum Schlagen. Beachtet aber, dass das Gewebe der Oberschenkel-Innenseiten zu Spurenbildung neigt.

Daneben gibt es noch weitere fetthaltige Körperstellen, auf denen Schläge als angenehm oder anregend empfunden werden, bei denen jedoch etwas Vorsicht angebracht ist. Dazu zählen die Arme, die Waden, die Schultern und Schulterblätter, die Fußsohlen und Handinnenflächen sowie Brüste. Brustbein, Bauch, Rippen, Schienbeine und Füße dürfen nur mit leichten Schlägen malträtiert werden. Tabu sind Nieren, Lenden, Hüfte, Hals und Wirbelsäule inklusive Steißbein, Achillessehne, Handgelenke, Knie und Kniekehlen, Achseln, sowie alle weiteren Stellen, an denen sich Gelenke, Sehnen oder viele Nerven befinden.

Weitere Sicherheitshinweise findet ihr in unserer Spanking Date Box. Dort findet ihr auch genaue Szenarien für Sub und Dom für eure Spanking Session, inkl. Tipps um in das richtige Mindset zu kommen und sich dieser Erfahrung voll hingeben zu können.

Deviance

Diese Sexperience wurde in Kooperation mit Deviance entwickelt, die erste Kennenlern-App für BDSM- und Fetisch-Anhänger:innen, die gemeinsam mit der Community entwickelt wurde.

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