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Slow Sex: Eine Anleitung zu mehr Achtsamkeit beim Sex


Warum Slow Sex?

Leistungsdruck und Zielorientiertheit durchziehen alle unsere Lebensbereiche und können uns ganz schön stressen. Dazu kommt, dass wir immer länger und öfter Zeit vor dem Bildschirm verbringen. Das hat nicht nur Auswirkung auf unsere Beziehungen sondern auch auf unser Liebesleben. So haben viele von uns das Gefühl, auch im Bett "performen" zu müssen - schon gerade süchtig danach, immer und immer wieder den Höhepunkt unseres Lebens zu erleben.

Was ist Slow Sex?

Der Begriff Slow Sex wurde von der Südafrikanerin Diana Richardson geprägt. Sie ist Expertin für Liebe, Meditation und Tantra, unterrichtet mit ihrem Mann seit ein paar Jahren den “neuen Stil zu lieben”, gibt Workshops und hat sogar auch ein Buch über die Kunst des achtsamen Liebens geschrieben.

Denn darum geht es beim Slow Sex: Durch Aufmerksamkeit und Beobachtung zusammen neue Lustpunkte zu finden. Im Mittelpunkt steht, beim Sex völlig loslassen zu können, den eigenen Körper (wieder) wahrzunehmen und Gefühle zuzulassen. Die große Kunst beim Slow Sex ist, ganz präsent im Moment zu sein und sich zu erlauben alles zu spüren. Es gibt keine richtigen oder falschen Gefühle. Alles ist willkommen: Freude, Lust, Wut, Trauer usw. Wenn ihr euch tief  entspannt, bewusst zu atmet und ehrlich in euren Körper hineinhorcht, könnt ihr nach einiger Zeit ganz feine Energieströme wahrnehmen. Diese Achtsamkeit sorgt für eine tiefe, liebevolle und heilsame Vereinigung. Beim Slow Sex geht es also um die vielen kleinen Momente auf eurer Entdeckungsreise und nicht um den Orgasmus als Ziel. Daher wird Slow-Sex auch als Genießer-Sex bezeichnet.

Atem Slow Sex

Welche Rolle spielt Achtsamkeit beim Slow Sex?

Achtsamkeit beim Slow Sex hat zwei Ebenen: Einerseits die Wahrnehmung des eigenen Körpers, um ganz bei sich selbst anzukommen. Andererseits die Aufmerksamkeit auf jede Berührung und Stimulation beim anderen. Gerade beim Sex sind wir oft im "Autopilot-Modus": Wir führen immer wieder die gleichen Muster aus, um den anderen zum Orgasmus zu bekommen oder zu erregen. Oft kommt dann der Fokus auf die eigene Empfindung zu kurz. Achtsamkeit ist daher der Schlüssel, um sich mit dem eigenen Körper zu verbinden und zu fühlen, was sich gut anfühlt, und dabei auch zu verstehen was sich vielleicht nicht so gut anfühlt. Übungen zur Körperwahrnehmung wie der Body Scan sind eine hilfreiche Übung um die Verbindung zwischen Körper und Geist zu stärken. 

Was ist das Ziel?

Beim Slow Sex geht es also um die vielen kleinen Momente auf eurer Entdeckungsreise und nicht um den Orgasmus als Ziel. Ihr könnt zwischendurch auch jederzeit Pausen einlegen und zurück zur reinen Erforschung eures Körpers gehen bevor ihr wieder zur achtsamen Penetration kommt oder auch beides miteinander verbinden. Die Erforschung all dieser Fragen führt dazu, dass ihr sehr viel empfindsamer werdet. Wenn ihr doch zum Orgasmus kommt, werdet ihr eine ganz neue Qualität eurer Sexualität erfahren können. Einen Orgasmus, der aus Entspannung und Langsamkeit heraus geschieht und damit eine ganz besondere Intensität besitzt.

Slow Sex Achtsamkeit

Wie sieht die Anleitung zum Slow Sex aus?

Um eure Entdeckungsreise zu beginnen, legt euch gemeinsam ins Bett und seid euch nah, berührt euch zärtlich und entspannt euch und eure Körper. Hier ein paar Ideen für euer Vorspiel:

  • Präsente Atmung: Konzentriert euch auf euren Atem und den eures Partners. Das hilft abzuschalten und sich auf das JETZT zu fokussieren.
  • Langsames Knabbern: Tastet euch langsam mit zärtlichen Küssen oder sanften Massagen vor. Das weckt euren Körper auf und erhöht eure Sensibilität.  
  • Bewusste Wahrnehmung: Streichelt die Haut eures Partners so bewusst, als ob es das erste Mal wäre, dass ihr euch berührt. Nehmt beim Streicheln die Temperatur an verschiedenen Körperstellen wahr
  • Blickkontakt: Seht euch in die Augen und sprecht darüber, was ihr aneinander schätzt und liebt. Ein wahrer Selbstbewusstseins-Booster!

Bei dieser Entdeckungsreise liegt der Fokus auf eurer Entspannung und nicht so sehr auf der Erregung. Die kommt im nächsten Schritt: Wenn ihr es kaum noch aushaltet, könnt ihr langsam zum Stellungswechsel übergehen.

Es gibt bestimmte Stellungen, in denen ihr Slow Sex besonders intensiv genießen könnt:

  1. Missionarsstellung: In dieser Stellung könnt ihr euch ganz nah sein: Ihr könnt euch küssen, euch in die Augen sehen, und Po und Rücken streicheln während ihr eng umschlungen seid.
  2. Seitliche Pause: Ihr liegt auf der Seite und schaut euch an während er in sie ganz langsam eindringen kann. Für mehr Intensität legt sie ihr Bein über die Hüften von ihm.
  3. Der bestürzte Engel: Eine besonders intime Erfahrung, in der ihr beide mit angewinkelten Beinen in einer Löffelchen-Stellung liegt. Er kann von dort gefühlvoll in sie von hinten eindringen.
  4. Scherenstellung: Diese Position ist am besten geeignet für ein Einführen ohne Erektion. Sie liegt auf dem Rücken, er liegt seitlich und verschränkt seine Beine scherenartig zwischen ihre.
  5. Magic Mountain: Verwöhnpause für sie! Sie ist auf einem Haufen Kissen gebettet während er ihre Klitoris streichelt.

Ausklang: Nehmt euch am Schluss bewusst Zeit, eure gemeinsame Erfahrung in Ruhe ausklingen zu lassen. Dankt eurem Partner für das Vertrauen und erzählt euch gegenseitig, welche Erfahrung neu für euch war, ob ihr neue Lustpunkte entdeckt habt und was euch besonders gefallen hat.

Lust bekommen, das selbst auszuprobieren? Die ausführliche Anleitung gibt's in unserer Date Box Slow Sex.


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