Sex am Strand - 5 Mythen im F*cktencheck

Sex am Strand - 5 Mythen im F*cktencheck

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Warme Temperaturen, weißer Sand, sanfte Wellen: Sex am Strand – das ist in unserer Fantasie Romantik pur, wilde Leidenschaft, ein Muss für den Urlaub am Meer und so populär, dass sogar ein Cocktail nach diesem Abenteuer benannt wurde. Doch ist Sex on the Beach wirklich so heiß in der Realität wie in unserer Vorstellung? Wir machen den F*cktencheck und lüften den Mythos: Ist Sex am Strand das perfekte Urlaubsszenario oder gibt es schönere Sachen, die Ihr stattdessen zu zweit machen könnt?

Sex am Strand

5 Mythen über Sex am Strand im F*cktencheck

1. Mythos: Sex am Strand ist romantisch

Naja - Es gibt hier die Fantasie und dann die Realität: Zwar fühlt sich das Rauschen der Wellen, traute Zweisamkeit und idealerweise ein pink bis lila-gefärbter Himmel wunderbar romantisch in unserer Fantasie an, doch die Realität sieht oft anders aus. Die Zeit zum Sonnenuntergang erlebt man selten allein, geschweige denn verlassene Strandabschnitte. Meist ist gerade der Sonnenuntergang die Zeit, in der viele Touristen noch einen entspannten Spaziergang nach dem Dinner machen. Findet man doch einen Platz, an dem man ungestört sein kann, gibt es dann lästige Mücken, Sandflöhe und juckende Stiche, die das Abenteuer Sex am Strand durchkreuzen können – denn die sechsbeinigen Quälgeister lieben die Dämmerung.

Die Wahrheit ist: Beim Sex am Strand muss man sich beeilen, damit man nicht erwischt wird. Für innige Küsse ist kaum Zeit und statt sich tief in die Augen zu sehen, blickt man panisch nach links und rechts, ob nicht doch jemand vorbeikommt. Liegt man direkt am Ufer – in der Vorstellung wird der Körper von warmen Wellen sanft umhüllt – spült es einem Sand in alle Öffnungen, Salzwasser in die Augen und kalt ist es auch noch. Statt Liebe machen unterm Sternenhimmel wohl eher schnelles Rein-Raus mit Panik im Nacken. Wer es anders erlebt hat, kann sich glücklich schätzen…

2. Mythos: Etwas Verbotenes tun ist reizvoll

Die Angst, beim Sex am Strand ertappt zu werden, gilt als besonderer Kick. Dabei ist Sex am Strand bzw. in der Öffentlichkeit verboten. Und Erwischtwerden einfach nur peinlich – in machen Fällen sogar folgenschwer. Deutschland ist eines der strengeren europäischen Länder: Wenn ihr hier erwischt werdet oder wenn Anzeige erstattet wird (wegen "Erregung des öffentlichen Ärgernisses"), kann euch eine Geldstrafe drohen, wenn ihr von der Polizei erwischt werdet, sogar eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr. In anderen Ländern kann ein Liebes-Abenteuer, das zur Anzeige gebracht wird, sogar noch teurer werden oder ein langfristiger Gefängnisaufenthalt drohen. Vielleicht sollte in einigen Urlaubsländern der Sex on the Beach doch lieber nur ein Cocktail bleiben…

  • Spanien: Geldstrafe bis zu 75.000 € ist möglich
  • Griechenland & Italien: theoretisch bis zu 2 Jahre Haft
  • Thailand: Geldstrafen & ein Wiedereinreiseverbot droht
  • Ägypten & Dubai: Intimitäten in der Öffentlichkeit nicht erwünscht! Schon Küssen in der Öffentlichkeit kann eine Haftstrafe bedeuten
  • Malaysia: nackte Körper sind in der Öffentlichkeit tabu! Bis zu 20 Jahren Haft & Prügelstrafe drohen hier, sogar Nacktbaden wird geahndet
  • In Kanada, Bulgarien & Skandinavien kann man mit einer Verwarnung davonkommen

Umgebung Sex am Strand

3. Mythos: Sex am Strand ist spontan

Falsch! Sex am Strand ist keineswegs spontan. Was in Liebesfilmen so wild, leidenschaftlich und spontan aussieht, erfordert in Wahrheit gute Vorbereitung. 

  • Umgebung: Schaut euch am besten schon vorher die Gegend an, um ein ruhiges Plätzchen für euer Abenteuer zu finden. Ideal geeignet ist eine Bucht, die von Felsen umgeben ist oder ein Strandabschnitt mit Liegen oder Strandkörben, die etwas Sichtschutz bieten. Oder einfach die eigene Strandmuschel aufbauen.
  • Kondome: Müssen sein, wenn ihr nicht mit eurem festen Partner, sondern mit einem neuen Urlaubsflirt ein romantisches Stelldichein am Ufer erleben wollt! Aber wer hat die schon immer dabei?
  • Decke oder andere Unterlage: Je größer, desto besser! Ohne eine Unterlage ist wildes Liebe-Machen im Sand alles andere als heiß. Dazu kommt: Oft ist der Sand nachts feucht und kalt und klebt besonders stark an der Haut. Außerdem solltet ihr aufpassen, den Sand nicht nur nicht in Augen und Ohren zu bekommen, sondern vor allem nicht in den Intimbereich. Selbst kleinste Körnchen in der Vagina haben den Effekt von Schmirgelpapier und können dort wirklich unangenehme Reibung verursachen oder das Kondom schädigen.

4. Mythos: Sex am Strand ist Sinnlichkeit pur

Die Idealvorstellung von Sex am Strand: Warmer, pudrig-feiner Sand, der sinnlich über eure Körper rieselt während ihr leidenschaftlich übereinander herfallt - soweit so gut. Doch welcher Urlaub führt uns wirklich in die Karibik? Meistens landen wir an der beliebten Mittelmeer- oder Antlantikküste, und die ist oft voll von Stein- und Kieselstränden. Hier braucht ihr schon ein wirklich dickes Handtuch oder eine Unterlage, um gemütlich zu liegen und auch stärkere Bewegungen abzudämpfen.

Plant ihr Sex am Strand zur Mittagszeit, solltet ihr beachten, dass auch brütende Hitze zum Problem werden kann. Wenn die Mittags-Sonne auf den Kopf und der Haut knallt, könnt ihr euch nicht nur einen unschönen Sonnenbrand holen – auch der Sand wird zur heißen Herdplatte. Daher empfehlen wir Sexstellungen mit möglichst wenig Körper- und Sandkontakt – wie zum Beispiel Doggy Style oder im Stehen. Sucht euch hierfür unbedingt etwas zum Anlehnen (eine Mauer oder einen Strandkorb), sonst kann es ziemlich schnell ungemütlich und die schnelle Nummer zum anstrengenden Kraftakt werden.

Sex on the Beach

5. Mythos: Sex im Wasser ist ungefährlich

Sex im Meer ist oft romantisch verklärt. Die Vorstellung von Wasserperlen auf der Haut und gefühlter Schwerelosigkeit unter den Füßen ist verführerisch – allerdings haben romantische Schäferstündchen am und im Meer ihre Tücken!

  • Wellengang: Bei starkem Wellengang lieber nicht ins Wasser steigen. Wenn ihr durch euer heißes Liebesspiel abgelenkt seid, könnt ihr schnell vom Ufer abtreiben oder die Strömung zieht euch den Boden unter den Füßen weg.
  • Verhütung: Ja, auch bei Sex im Wasser muss man verhüten und nein, Salzwasser tötet keine Spermien ab. Bei Sperma im Wasser ohne vaginalen Verkehr ist eine Schwangerschaft unwahrscheinlich. Leider sind Kondome im Wasser unbrauchbar. Sie können abrutschen oder porös werden.
  • Sea Life: Im Wasser leben nicht nur Fische, sondern auch Bakterien. Sex im Wasser bringt deshalb immer eine Infektionsgefahr mit sich, denn Keime können in die Vagina gelangen. Besonders Frauen, die zu Pilzinfektionen neigen, sollten vorsichtig sein.
  • Quallengefahr: Neben Bakterien, können auch Quallen das Liebesabenteuer im Meer stören. Zwar ist die Berührung einer Feuerqualle nicht immer gefährlich, aber sehr schmerzhaft. Erste Hilfe: Betroffene Stelle mit Salzwasser abwaschen und Essig auftragen. Anschließend kühlen.
  • Gleitfähig: Man könnte meinen, dass im Wasser automatisch alles ineinander gleitet. Falsch gedacht! Wasser ist zwar feucht, aber noch lange kein Gleitmittel! Das Gegenteil ist der Fall: Wasser spült die Scheidenfeuchtigkeit weg, was unangenehme Reibung zur Folge haben kann. Besser sind kleine, ruhige Bewegungen.

Alternativen zu Sex am Strand

Alles klar, Sex am Strand ist überschätzt. Macht euch also keine Gedanken, wenn ihr noch nie welchen hattet, ihr euch im letzten Urlaub “nur” im Bett vergnügt habt und auch der bevorstehende Urlaub wenig Aussicht darauf verspricht. Wir haben ein paar Tipps, an welchen Orten ihr im Urlaub tollen Sex erleben könnt. Die sind genauso aufregend, aber viel weniger stressig als der Strand.

  • Im Grünen: Auch draußen, aber es muss nicht immer Sandstrand sein! Eine Radtour ins Grüne oder eine Wanderung in den Bergen bietet viele Möglichkeiten, um mal ungestört zu sein. Das Gras ist weich, ein Waldstückchen bietet guten Sichtschutz und auf einem Berggipfel liegen nicht hunderte Touristen dicht gedrängt nebeneinander.
  • Balkon oder Terrasse: Auch draußen, aber nicht für alle sichtbar: Der Hotelbalkon oder die Terrasse vor der Ferienwohnung sind ideal für Sex unter dem Sternenhimmel.
  • Hotelbett: Genießt euer Liebesspiel in neuer Umgebung: die Vorteile eines bequemen, frisch bezogenen aber doch fremden Bettes. Durchbrecht die eigene Bettroutine z. B. indem ihr neue Stellungen probiert, die das fremde Bett euch bietet – vielleicht hat es eine andere Höhe oder ein paar Bettpfosten zum Festhalten?
  • Dusche: Probiert gemeinsam die Hoteldusche und vergnügt euch feuchtfröhlich, ohne die Gefahr von zu hohem Wellengang oder fremden Meerestieren. 
  • Sex on the Beach: Und manchmal tut’s auch einfach der gleichnamige Cocktail…  Rezept: 4 cl Wodka, 2 cl Pfirsichlikör, 2 cl Zitronensaft, 4 cl Orangensaft, 2 cl Cranberrysaft und Crushed Ice – Cheers!

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